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AGILE, WEBBASIERTE UND KOLLABORATIVE INNOVATIONSPLATTFORM
Creative Cities
Jun 132013
 

Zum Bundeskongress des Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. berichtete Deutschland Radio Kultur über eine traumhafte Idee:

Für Filmfans klingt die Idee traumhaft, für Kino-Betreiber vielversprechend: “Cinema on Demand”. Kinofans sollen sich in Zukunft Privatvorstellungen ihrer Lieblingsfilme selbst organisieren können. Auf einer Internet-Plattform können sie Filme vorschlagen und über soziale Netzwerke andere dazu einladen. Kommen genug Interessenten zusammen, nimmt das Kino den Wunschfilm ins Programm.
DRKultur, 13.06.13

Für das Leipziger Kino UT Connewitz ist dieser Traum schon Realität: Wir haben die Filmwunschplattform LaStrada installiert.

LaStrada baut auf WordPress auf. Das Ziel der Plattform ist die kollaborative Arbeit am Kinoprogramm und die Partizipation der jungen Generation (Smartphone-Nutzer).
Nach dem Login, der Registrierungscode hängt im Kino aus, können Filme vorgeschlagen werden. Parallel zur Eingabe des Filmtitels erscheint der dazugehörige Wikipedia-Eintrag. Bereits vorgeschlagene Filme können bewertet werden und zu gewünschten Programmen hinzugefügt werden.

Vorteile der freien Software WordPress sind: Die Daten liegen auf einem eigenen Server, mittels Plugin kann LaStrada auf jeder Webseite installiert werden und die Daten sind archiviert, durchsuchbar und unendlichfach nutzbar, da ein Film in mehrere Programme geschoben werden kann.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Informatikern der Leipziger Universität konnten zahlreiche individuelle Plugins, wie zum Beispiel die Suche in Wikipedia oder die Suche nach ähnlichen Beiträgen, erstellt werden. Anders als bei den Plattformen bemymovie und tugg, als Dienstleister für eine große Gruppe von Kinos, wirkt LaStrada in einem sehr lokalen Bereich. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Filmwunschseite des Filmclubs in Würzburg.

Das Interesse der Kinoplattform ist vor allem die Bindung einer sehr lokalen Kundengruppe, die trotz allem räumlich und zeitlich verteilt am Programm des UT Connewitz mitarbeiten kann. Die Arbeit an der Plattform wurde durch die Projektförderung der Stadt Leipzig (Creative Cities) möglich.

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