awip (beta)
AGILE, WEBBASIERTE UND KOLLABORATIVE INNOVATIONSPLATTFORM
Creative Cities

Konzept

 

Zielgruppe

Das Projektkonzept richtet sich an Anwender, welche Open Innovation Konzepte in den Subbranchen „Künste und Musik“, sowie „Film und Rundfunk“ realisieren wollen.

Rahmenbedingungen

Kunden im Geschäftsfeld der Kreativbranche, verfügen oft nicht über große Budgets um teure Software-Applikationen zu finanzieren. Allerdings reichen klassische Regallösungen in den kreativen Anwendungsfeldern oft nicht aus. Daher habe ich mich auf den Einsatz der verbreiteten und besonders gut durch Erweiterungen konfigurierbaren Open-Source-Software WordPress spezialisiert.
Bei der Realisierung von Kundenprojekten stellt die Anforderungsanalyse eine große Herausforderung dar. Anders als in großen Industrieunternehmen erfolgt hier die Erhebung, Strukturierung und Abstimmung von Anforderungen meist informell. Oftmals ist es zudem nicht möglich, dass sich alle Projektbeteiligten treffen.

Die Forschungsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) der Universität Leipzig beschäftigt sich u. a. mit Fragestellungen zum Requirements-Engineering (Anforderungsanalyse) in Software-Entwicklungsprojekten. Institutionell ist die Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Betriebliche Informations­systeme und dem Institut für Angewandte Informatik e.V. (An-Institut der Universität Leipzig) angesiedelt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurde die SoftWiki-Methodologie für agiles und kollaboratives Requirements-Engineering entwickelt. Ein dabei entwickeltes webbasiertes Werkzeug für das Software-Engineering ist online verfügbar.

Zielsetzung

Im Rahmen des Projektes möchte ich mit Unterstützung der Arbeitsgruppe AKSW, die SoftWiki-Methodologie adaptieren. Im Kern sollen dabei verschiedene existierende WordPress-Erweiterungen kombiniert werden, um ein Werkzeug zum Erheben, Diskutieren und Bewerten von Anforderungen, Ideen oder Aufgaben zu realisieren.

Konkret soll die realisierte Web-Plattform zur Ideensammlung und Anforderungsanalyse im Leipziger Verein UT Connewitz e.V. eingesetzt werden. Der Verein betreibt das im Jahr 1912 gegründete Kino UT Connewitz. Neben einem anspruchsvollen Programmkino werden Kulturveranstaltungen, Konzerte und soziokulturelle Projekte realisiert. Ein weiteres Ziel des Vereins ist der Erhalt das Kinogebäudes. Das UT Connewitz gehört zu den 111 Orten, die man in Leipzig gesehen haben sollte9. Im Jahr 2011 fanden 220 Veranstaltungen statt und dem Verein gehören aktuell 127 Mitglieder an. Eine Besonderheit des Vereins ist die hohe ehrenamtliche Beteiligung seiner Mitglieder bei der Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen oder Baumaßnahmen. Die Koordination und Ideensammlung stellt hier einen besonders hohen organisatorischen Aufwand dar. Daher besteht ein überdurchschnittlicher Bedarf an einer Lösung, mit deren Hilfe Mitglieder und Freunde des Vereins internetbasiert dabei einbezogen werden können.

Neben der Realisierung der Plattform für das UT Connewitz soll im Ergebnis des Projektes auch eine online-verfügbare Beschreibung zur Nachnutzung auf Basis von Open-Source Komponenten entstehen. Ich sehe darüber hinaus einen hohen Bedarf an der Realisierung solcher Plattformen, im Kontext der Open Innovation Idee.

Nachtrag vom 13. September 2012

Vom Beirat wurde vorgeschlagen, den Projektantrag zu erweitern. Durch die Einbeziehung weiterer Leipziger Vereine bei der Anforderungsanalyse soll die Nachhaltigkeit des Projektes verstärkt werden.

Die Projektlaufzeit erweitert sich dadurch um 3 Wochen.

Mit der vorgelegten Erweiterung des Projektplanes haben wir uns das Ziel gesetzt, bereits während der Durchführung des Projektes die Open-Innovation-Idee aufzugreifen. Es werden, wie im ursprünglichen Antrag aufgeführt, offene und nachnutzbare Softwarekomponenten und deren Konfiguration entwickelt, dokumentiert und bereitgestellt.

Die beteiligten Projektpartner freuen sich auf die durch die Realisierung des Projektes mögliche Zusammenarbeit zwischen Medienunternehmern, Wissenschaftlern und Leipziger Kulturschaffenden.